Urkunde mit dem Friedensgebet von Coventry und eigens gefertigtes Nagelkreuz an MI-Geschäftsführer überreicht

Würzburg (MI) Vertreter von Missionsärztlichem Institut und Missioklinik haben am Sonntag, 4. März, das Wandernagelkreuz von Coventry und die Versöhnungsstatue an das Ökumenische Nagelkreuzzentrum zurückgegeben. Beide Institutionen hatten die Friedenssymbole am 16. März 2017 nach dem traditionellen „Weg der Versöhnung“ empfangen. Stellvertretend für die Nagelkreuzinitiative nahmen Dr. Elisabeth Peper und Elisabeth Nicolai Kreuz und Statue entgegen. Am 16. März werden sie an Kolping Mainfranken weitergegeben, das ein Jahr lang als 18. Gastort fungiert.

Im Rahmen eines Gottesdienstes mit Spiritual Burkhard Hose und Klinikpfarrer Gottfried Amendt in der Kapelle der Missioklinik überreichte Peper Instituts-Geschäftsführer Michael Kuhnert eine Urkunde mit dem Friedensgebet von Coventry und begrüßte das Missionsärztliche Institut als neues Mitglied der Ökumenischen Nagelkreuzinitiative. Sie hoffe, dass das Institut dazu beitrage, den Versöhnungsgedanken weiterzuführen. Für das Institut hatte Peper ein eigens gefertigtes Geschenk dabei: ein Nagelkreuz, dem ein aus Asien stammender versteinerter Schwamm als Sockel dient.

Eine Erinnerungstafel, die daran erinnert, dass Klinik und Institut ein Jahr lang Gastort der Friedenszeichen waren, wird demnächst in der Klinikkapelle angebracht. Sie soll laut Kuhnert auf die bleibende Verbundenheit des Instituts mit der Nagelkreuzinitiative hinweisen. Die Rückgabe des Nagelkreuzes bedeute nicht, dass Frieden, Versöhnung und Heilung in Zukunft für das Institut keine Rolle mehr spielten. Vielmehr sei die Tatsache, dass die Versöhnungszeichen ein Jahr lang Institut und Klinik begleitet haben, Ansporn, „weiterzuführen, woran sie uns erinnern wollen“, so Kuhnert.

 (2018/03/04)                                                                                                             e.b. (MI)

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